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Erläuterung

Erhobene Werkdaten

1. Werkverzeichnis-Signatur / Nr.
2. Werknummer von R.J.
3. Titel
4. Dekade
5. Entstehungsjahr/e
6. Maße
7. Material und Technik
8. Werktyp
9. Anmerkungen
10. Provenienz
11. Literatur
12. Ausstellung/en
13. Quelle/n der Abbildung/en, Werkheft-Nummer und Seite

 

Erläuterung der einzelnen Werkdaten

1. Werkverzeichnis-Signatur / Nr.

Die endgültigen Werknummern bzw. Signaturen werden nach folgendem Muster vergeben:

Großbuchstabe für Werkgruppe (s. u.) – Entstehungsjahr – fortlaufende Nummer im Jahr
Beispiel: G-2005-04 (ein geschnittenes und gebrochenes Spanplattenbild, die vierte Arbeit aus dem Jahr 2005)

Diese Systematik orientiert sich an derjenigen, die R.J. für seine chromatischen Flächen, Spanplattenbilder, Malbücher und Steine angewendet hat, nämlich Entstehungsjahr Schrägstrich fortlaufende Nummer: „2005/4“.
Hat R.J. die Jahreszahlen in seinen Werknummern zweistellig angegeben (i. d. R. im 20. Jhdt.), wird die „19“ ergänzt, und bei einstelligen Nummern eine „0“, Schrägstriche werden ersetzt durch Bindestriche. Beispiel: „C-1961-08“ statt „61/8“.
Wenn R.J. für eine Arbeit mehrere Jahre angegeben hat, wird dasjenige übernommen, das er für seine Werknummer gewählt hat. Hat er keines ausgewählt, verwenden wir die erste der angegebenen Jahreszahlen.

Im Falle von R.J. versehentlich doppelt vergebenen Werknummern wird der endgültigen Signatur der einen Arbeit ein „a“ angefügt, der anderen ein „b“, falls die Arbeiten zur selben Werkgruppe gehören. Ansonsten werden die ursprünglich gleichen Werknummern durch den vorangestellten Werkgruppen-Buchstaben unterschieden. Beispiel: „G-1976-39“ und „S-1976-39“

Bei Arbeiten, die nicht in R.J.s Werkheften eingetragen sind, und von denen wir das Entstehungsjahr kennen aber keine durch ihn gegebene Werknummer, wird eine Nummer vergeben, die sich an die bereits vorhandenen Jahresarbeiten anschließt. Es wird ein „x“ angefügt, um anzuzeigen, dass die Nummer nicht von R.J. selbst vergeben wurde und im Gegensatz zu diesen auch nicht der chronologischen Abfolge entspricht. Wenn also die letzte in den Werkheften eingetragene Arbeit aus dem Jahr 1969 seine Werknummer „69/39“ ist, erhält eine nicht eingetragene Arbeit aus diesem Jahr die Werkverzeichnis-Signatur „C-1969-40x“.

Zudem wird dadurch das Nummerierungsproblem gelöst, das entstehen könnte, falls später eine Arbeit auftaucht, der R.J. diese Nummer gegeben hat (also in diesem Fall „69/40“, die dann unter „C-1969-40“ aufgenommen würde).
Oder eine Arbeit ist aus einer Publikation bekannt aber ihre R.J.-Werknummer dort nicht verzeichnet. Möglicherweise hat sie dennoch eine R.J.-Werknummer, die auf der Arbeit verzeichnet, uns aber bis dato unbekannt ist.

Wenn R.J. in den Werkheften zu Gemälden, Malbüchern und Steinen Werknummern nach anderer als seiner üblichen Systematik vergeben hat (z. B. „P1“ etc. von 1961 f.), wird statt dieser Benennung eine Signatur mit angehängtem „x“ vergeben.

Bei Papierarbeiten und Zeichnungen verwendet R.J. generell unterschiedliche Werknummersystematiken. So hat er den Papierarbeiten zumeist einen Buchstaben zwischen Jahr und laufender Nummer gesetzt: „a“ für Aquarell, „g“ für Gouache oder Acryl, „ö“ für Öl, „z“ für (ungegenständliche) Zeichnung. Diese Buchstaben werden nicht in die endgültigen Signaturen übernommen, Angaben zu Material und Technik werden jeweils in der entsprechenden Rubrik vermerkt.
Diesen Arbeiten wird nach dem Werkgruppen-Buchstaben und dem Entstehungsjahr jeweils eine neue laufende Nummer zugewiesen, die sich nach Möglichkeit an der Entstehungs-Chronologie orientiert.

Ein „x“ wird hier nicht angefügt, da sämtliche Papierarbeiten eine neue Werksignatur erhalten.

Einige Zeichnungen hat R.J. mit dem Datum ihres Entstehungstages statt einer Nummerierung versehen. Auch in diesem Fall werden für die finalen Signaturen fortlaufende Nummern statt des Datums eingesetzt und ebenfalls auf ein End-„x“ verzichtet. Das Entstehungsdatum erscheint dann im WV unter „Anmerkungen“.
Arbeiten, zu denen Abbildungen vorliegen aber keine oder kaum weitere Angaben, bekommen eine provisorische Signatur mit ihrem Werkgruppen-Kürzel gefolgt von einer vierstelligen Nummer, bis sie ggf. durch weitere Informationen eingeordnet werden können, etwa C-0001x. In Fällen, in denen das Entstehungsjahr bekannt ist, wird es als vierstellige Nummer eingesetzt.
Zu finden sind die betreffenden Arbeiten durch die Ordnungskategorie „Dekade“, wo sie unter „ohne Angabe“ abgelegt sind.

Werkgruppen-Kürzel

F – Frühwerk (gegenständliche Malerei, Kastenbilder, Klappbilder u. a.)
C – chromatische Flächen
B – schwarze Serie
G – Spanplattenbilder geschnitten und gebrochen
P – Papierarbeiten geschnitten und gerissen
M – Malbücher
Z – ungegenständliche Zeichnungen
N – Zeichnungen nach der Natur
S – Steine
D – Druckgrafiken / Editionen
V – Verschiedenes (z. B. Textgrafiken / Filme)

2. Werknummer von R.J.

Werknummer, die R.J. seinen Arbeiten gegeben hat und i. d. R. in seinen Werkheften und auf den Originalen vermerkt hat.
Diese können verschiedenen Systematiken folgen. Beispiele:
„S II 58/90“, „P 14“, „73 Bl 28“, „1977 z 4“, „16.10.79“, „91/4“, „2015/12“

3. Titel

Von R.J. gegebener Titel. Hat er keinen Titel oder „o. T.“ eingetragen, wird „kein Titel“ vermerkt.
Die Schreibweise der Titel orientiert sich zunächst an den Einträgen der Werkhefte. Das gilt auch für die mitunter durcheinander gehende Nummerierung eines Titels mit arabischen und römischen Zahlen (z. B. „Lygos II, „Lygos 3“).
Falls die Aufschrift auf einem Bild von der Schreibweise im Werkheft abweicht (betrifft insbesondere Groß- bzw. Kleinschreibung), wird – soweit bekannt – die Schreibweise auf dem Bild übernommen.
Auf evtl. vorhandene An- und Abführungszeichen wird hier verzichtet.
R.J. hat Titelnamen oftmals doppelt oder mehrfach vergeben. Das wird im WV nur dann vermerkt, wenn es irrtümlich geschehen ist und etwa die Titelnummerierung betrifft (z. B. der zwei Mal vergebene Titel „Krise I“).

4. Dekade

Um die große Anzahl der Arbeiten übersichtlicher zu halten, sind sie zusätzlich nach ihren acht (sic!) Entstehungsdekaden kategorisierbar – von den 1950ern bis zu den 2020ern –, so dass eine gewisse Chronologie werktypübergreifend darstellbar ist.

5. Entstehungsjahr/e

Mitunter war R.J. über einen Zeitraum wiederholt an einer Arbeit beschäftigt.
Es werden dann alle Jahre eingetragen, in denen er daran gearbeitet hat.

6. Maße

Höhe × Breite, bei Steinen × Tiefe, ggf. auch bei Spanplattenbildern, womit die einfache Plattenstärke angegeben wird.
Bei den rechteckigen Gemälden ist nicht immer bekannt, ob die Maße mit oder ohne den von R.J. angebrachten Leistenrahmen genommen sind. Ist bekannt, dass mit Rahmen gemessen ist, wird dies vermerkt.

Wenn bei Papierarbeiten zwei unterschiedliche Maße angegeben sind, betrifft das erste Maß den Papier- bzw. Kartonbogen, auf dem die bemalten Papierflächen kaschiert sind, das zweite Maß dagegen diese Papierflächen in Freiform.
Alle Maße verstehen sich als Circa-Werte, insbesondere bei den Bildern in Freiform.*

7. Material und Technik

Material des Bildträgers, Art der Farben, ggf. gespachtelt, getupft etc.

8. Werktyp

Die elf für die Werkverzeichnis-Signatur verwendeten Werkgruppen werden hier weiter differenziert, um gezielter suchen zu können, etwa nach allen dreiteiligen Spanplattenbildern oder den Schattenzeichnungen (s. „Werkgruppen differenziert“).

9. Anmerkungen

Alle relevanten Informationen, die in keine andere Kategorie passen, etwa Farbgebung, ggf. Überarbeitungen, Zustand etc., ggf. Angaben zu Farbart, Grundierung, Firnis o. ä., ggf. Aufschriften von R.J. wie etwa Anweisungen zur Hängung, Etiketten etc..

10. Provenienz

Besitzer der Arbeit bzw. Standort(e) in aufsteigender Reihenfolge, d. h. aktueller bzw. letzter bekannter Besitzer zuunterst
Im Werkverzeichnis werden die Namen der privaten Besitzer, Galerien oder Unternehmen i. d. R. nicht öffentlich angezeigt, sondern nur als „Privatsammlung“ vermerkt.
Öffentliche Sammlungen, Institutionen und Stiftungen werden dagegen i. d. R. angezeigt.

11. Literatur

Bibliographische Angaben zu Publikationen, in denen Informationen und/oder Abbildungen zu der Arbeit enthalten sind

12. Ausstellung/en

Wann und wo war die Arbeit ausgestellt, ggf. Verweis auf den entsprechenden Katalog bzw. seine Signatur (z. B. „1971g“).

13. Quelle/n der Abbildung/en

Nachweis der Abbildungen, ggf. Verweis auf die Signatur eines bereits genannten Titels (s. o.)
Namen der Fotografen werden i. d. R. nicht vermerkt, sofern das nicht ausdrücklich gewünscht wird.

Werkheft-Scans

R.J. führt Hefte, in die er Notizen zu seinen Arbeiten einträgt.
Die beiden umfangreichsten Reihen umfassen zum einen die Gemälde, Malbücher und Steine, zum anderen die Papierarbeiten und Zeichnungen.
Wir nummerieren die erste Heftreihe durch mit römischen, die zweite Reihe mit arabischen Zahlen.

Die Scans aus den Werkheften werden also folgendermaßen belegt:
„Werkheft XVIII, S. 12“ bzw. bei den Papierarbeiten „Werkheft 18, S. 5“.

Neben diesen Heftreihen existieren noch Hefte zum Frühwerk, jeweils zu den „Imagos“, den „Ikonen“ und den „Klappbildern“ sowie drei Hefte über „Farbige Blätter“. Außerdem ein „Tagebuch des Sehens“ in zwei Heften, in denen die Entstehung von Arbeiten erläutert wird. Dazu kommen der „Katalog I“ und „Katalog II“ und das dickere Buch „Katalog 2“. Ferner einige Loseblätter zu dem Frühwerk („Imagos“, „Ikonen“, „Klappbilder“).

Die Werkhefte sind nicht paginiert, so entspricht die Seitennummerierung der Seitenzählung.

14. Bildreproduktionen

Abbildungen aus Büchern, Broschüren, Faltblättern, Zeitschriften, Postkarten, Internet, Fotos von Arbeiten durch die jeweiligen Besitzer oder die Stiftung Eliashof
Liegen für eine Arbeit Abbildungen aus mehr als einer Quelle vor, werden diese i. d. R. angezeigt. Ergänzend angezeigt wird – soweit vorhanden – ein Scan des Eintrags zu der Arbeit ggf. mit Skizze aus Werkheft von R.J.

Vorliegende Fotos der Rückseiten von Bildern werden im Werkverzeichnis nicht öffentlich angezeigt, sondern sind nur für die Redaktion sichtbar.

1. Die Maße der freiformatigen Bilder werden genommen, indem das Bild in der Ausrichtung seiner Hängung in ein vertikal-horizontales Rechteck eingepasst wird. Dieses virtuelle Rechteck beschreibt die Höhe und Breite des Bildes.

Eine exakte Messung ist schwer möglich, weshalb sich die Maße dieser Bilder stets als CircaWerte verstehen.
Wenn etwa Galerien oder Auktionshäuser jedoch signifikant andere Maße angeben, liegt das an deren alternativer Messmethode, etwa indem sie das Bild aufrecht stellen und Höhe und Breite des Bildträgers nehmen.

So betragen etwa die Maße dieses Bildes (G-1999-03) laut R.J. 79,5 × 74 cm, laut dem Auktionshaus Neumeister dagegen 65 × 54 cm.

2. Die meisten Bilder der chromatischen Flächen können bei der Hängung um 180 Grad gedreht werden. Einige hat R.J. sogar zweimal signiert, auf der Rahmenleiste unten rechts sowie oben links dann „auf dem Kopf“, um diese Option anzuzeigen.
Gibt es auf dem Bild einen horizontalen Helligkeitsverlauf, soll die dunklere Seite ggf. in Richtung Lichtquelle ausgerichtet werden. Deshalb kann es vorkommen, dass Abbildungen einer Chromatischen Fläche unterschiedlich ausgerichtet sind.