Am 31. Januar um 12 Uhr eröffnet in der Essener Galerie Frank Schlag eine Ausstellung mit Werken von Raimer Jochims. Parallel gezeigt werden auch Arbeiten u.a. von Josef Albers, Rupprecht Geiger und Gotthard Graubner.

Zu sehen sind die Bilder bis zum 11. März
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Adresse: Teichstr. 9, 45127 Essen
www.german-modern-art.com
Parkmöglichkeit im Parkhaus in der Akazienallee 1

Abb.: FAYUM, 1989
Acryl gespachtelt auf Spanplatte
84 × 46,5 × 1,3 cm

Arbeiten aus der frühesten Schaffenszeit, Klappbilder, Verlaufsbilder und schließlich, das größte Konvolut, die Spanplattenbilder: das ganze malerische Werk von Raimer Jochims wird neu verpackt und geordnet. Professionell gesichert mit feiner Tyvek-Rolle und abgepuffert mit Luftpolsterfolie, warten die Arbeiten jetzt auf den Transport an die designierte Lagerstätte.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung von Raimer Jochims mit zwei seiner ehemaligen Schüler an der Städelschule: Sabine Funke und Michael Kolod.

Mittwoch, 10. September, 19 Uhr / Lesung

Silke Scheuermann liest aus ihrem Buch „Zweites Buch der Unruhe“
Moderation: Andreas Platthaus
Eintritt: 8/4 Euro
Die Plätze sind begrenzt, um Anmeldung per E-Mail an kulturportal@stadt-frankfurt.de wird gebeten.
Eine Veranstaltung des Kulturamts Frankfurt am Main in Kooperation mit der AusstellungsHalle 1a.
Weitere Informationen: www.frankfurter-premieren.de

Donnerstag, 11. September, 19 Uhr / Filmvorführung

„Meisterklasse“ – Raimer Jochims über Künstler, Kunst und Lebenskunst.
Ein Film von Manfred Makra.
Der Eintritt ist frei.

Freitag, 19. September, 12.00 Uhr / hr2 Radio

Wiederholung der Sendung „Doppelkopf – Am Tisch mit Raimer Jochims, Maler“.
https://www.hr2.de/programm/doppelkopf/doppelkopf-mit-raimer-jochims-maler-,epg-doppelkopf-3174.html

Sonntag, 21. September, 14 – 18 Uhr / Finissage

 

AusstellungsHalle 1A
Schulstraße 1a
60594 Frankfurt / Sachsenhausen

Öffnungszeiten: Mi./Do., 18–20 Uhr, Fr./Sa./So., 14–18 Uhr
» www.ausstellungshalle.info

„Hast du den Bohrer gesehen?“

Ausstellung in der Ausstellungshalle 1A in Frankfurt-Sachsenhausen

Aufbau der „Wege von Farbe“ in der Ausstellungshalle 1A am Wochenende: Keine Spiegelfechterei, auch keine Scharmützel, einfach nur: „Hast du den Bohrer gesehen?“ oder „Reichst du mir mal kurz den Stift?“ Drei durchaus unterschiedliche eigene künstlerische Positionen zu vereinbaren – die von Raimer Jochims, Sabine Funke und Michael Kolod – ist die Aufgabe. Und sie gelingt auch mit Hilfe von Max Schröder, der nicht nur hängen kann, sondern auch ein scharfes Auge für Details hat.

Am Mittwoch, dem 27.8. um 18 Uhr eröffnet die Schau in Frankfurt Sachsenhausen in der Schulstraße 1A mit einer Einführung der Bonner Kunsthistorikerin Susannah Cremer-Bermbach. Am 11. September um 19 Uhr zeigt der Wiener Künstler Manfred Makra seinen Film „Meisterklasse“, für den er Interviews mit Raimer Jochims zu Künstlern wie Mondrian, Morandi und Cézanne geführt hat. Am 21. September geht die Schau zu Ende, einen Tag vor Raimer Jochims 90. Geburtstag.

www.ausstellungshalle.info

28.8. – 21.9. 2025
Eröffnung: 27. August um 18:00 Uhr

Raimer Jochims, Sabine Funke und Michael Kolod
in der Ausstellungshalle 1A in Frankfurt Sachsenhausen

Zeit seines Lebens ist Raimer Jochims der Farbe auf der Spur. Zusammen mit Sabine Funke (Karlsruhe) und Michael Kolod (www.michaelkolod.de) erkundet er „Wege von Farben“ in der Ausstellungshalle 1A in Frankfurt Sachsenhausen.
Eröffnet wird die Schau am 27. August 18 Uhr. Es spricht Dr. Susannah Cremer-Bermbach aus Bonn.

Gottfried Boehm, Baseler Kunsthistoriker und ausgewiesener Kenner des Jochims´schen Werks, beschreibt es an einer Stelle so: Bei seinen Arbeiten könne „die gleichmäßige Ebene des Bildes und der an- und abschwellende Farbverlauf nicht in einem Wahrnehmungsergebnis zusammengefasst werden. Ihr gegenseitiger Kontrast erzeugt vielmehr jenes Pulsieren der Farbfläche, bei dem sie sich konkav-konvex aus- und einzubuchten scheint. Die Faszination dieser Erfahrung besteht darin, dass das scheinbar ausdruckloseste, leerste, nämlich das farbige Kontinuum, im Auge des Betrachters sich plötzlich zu bewegen beginnt als sei es ein Lebewesen. Das körperliche Auge setzt sich in eins mit dem Pulsschlag der Farbe.“

Ausstellungsflyer "Wege von Farbe"

In wenigen Wochen wird Raimer Jochims 90 Jahre alt – Gelegenheit, auf ein jahrzehntelanges, fruchtbares Wirken zurückzuschauen.
Das tat am Donnerstag auch die Stadt Maintal, in der Jochims seit 1980 zuhause ist, und verlieh ihm „in Anerkennung seiner nationalen Bedeutung und seines Wirkens in der Kunstwissenschaft“ die Maintal-Nadel in Gold der Stadt Maintal.
Zusammen mit dem 85 Jahre alten Künstler Hans Ticha und dem rührigen Vorsitzenden des Brüder-Schönfeld-Forums Herbert Begemann nahm er die Ehrung in Empfang, die ihnen Bürgermeisterin Monika Böttcher verlieh, „verbunden mit Dank und den besten Wünschen für weiteres erfolgreiches Wirken.“

29. Mai bis 19. Oktober 2025:
Ausstellung zum Konzils-Jubiläum von Nicäa vor 1700 Jahren

Spirituelle Erkenntnis durch Kunst – diesem Gedanken folgt eine aktuelle Sonderausstellung der Stadt Lienz auf Schloss Bruck in Tirol, an der Raimer Jochims mit zwei Arbeiten beteiligt ist. Anlässlich des Konzils von Nicäa im Jahr 325 n.Chr. vereint die Ausstellung auch Arbeiten u.a. von Hermann Nitsch, Rebecca Horn und Andy Warhol. „Kunst und Religion weisen über das Sichtbare hinaus auf das Immaterielle. Sie … heben ans Licht, was eine Gesellschaft in ihr Unterbewusstsein verdrängt“, so Hubert Salden, der Kurator der Show.

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Auf der Website der Diözese Innsbruck heißt es: „Mehr Als Kaiser Konstantin im Jahr 325, also vor genau 1700 Jahren, die Bischöfe der damals bekannten Welt zum ersten Ökumenischen Konzil nach Nicäa einlud, erhoffte er sich eine geeinte Kirche und damit Stabilisierung seines Reiches. Die „Pax Romana“ sollte gewahrt werden. Trotz des Richtungsstreits innerhalb der Glaubensgemeinschaft entfaltete dieses Treffen eine enorme Wirkungsgeschichte: Der christliche Glaube hat durch die Ikonen, die majestätischen Mosaike und die sakralen Bauten im Stil der römischen Basiliken eine neue Sichtbarkeit erlangt. Im II. Konzil von Nicäa im 8. Jahrhundert wurde der Weg der Wertschätzung von Bildern erweitert und verankert.Die Bilder, die zu sehen sind, markieren nicht nur wesentliche Wegkreuzungen der christlichen Bildgeschichte, sondern bieten den Betrachtenden Heimat. Pilger und Migranten aller Jahrhunderte haben in ihrer Seele die religiösen Bilder ihrer Heimat mitgetragen. Heute ist es der Tsunami an Visuals und Bildreizen, die uns überfordern und nicht zuletzt die bewusste Wahrnehmung unserer Tradition erschweren – auch das eine Form der inflationären Abwertung der Bilder, wie sie durch Überflutung durch digitale Medien erfolgt.

„Die aktuelle Ausstellung ist eine faszinierende Brücke – von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, von uralten Bildern des Glaubens bis zu extrem coolen zeitgenössischen Werken“, so Bischof Hermann Glettler.…“ Angesichts der vielen ideologischen Bunker und gefährlichen Bubbles unserer Zeit kann die hier gezeigte Kunst zu Dialog und Begegnung anstiften.“

Die Liste der Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung ist lang. Neben Raimer Jochims sind dies Francesco Clemente, Gerald Domenig, Goudji, Volker Hildebrandt, Rebecca Horn, Alexej von Jawlensky, Axel Kasseböhmer, Thomas Locher, Rune Mields, Omar Mismar, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer, Nicole van den Plas, Susi Pop, Gustav Seitz, Kiki Smith, Manfred Stumpf und nicht zuletzt Andy Warhol.

 

Weitere Informationen unter: www.museum-schlossbruck.at

Arnulf Lökenhoff und seine Frau Anita gehörten zeit ihres Lebens zu den eifrigsten Sammlern von Raimer Jochims ´Arbeiten – angefangen von den frühen Verlaufsbildern bis hin zu seinen späteren Spanplattenbildern und Zyklen von Papierarbeiten. Nach dem Tod von Arnulf Lökenhoff im Jahr 2022 zeigt seine Tochter Katharina Lökenhoff (www.katharina-loekenhoff.de) nun erstmals Teile der Sammlung in einer öffentlichen Ausstellung in Essen.

Die Schau wird am 18. Mai um 11 Uhr eröffnet von Dr. Heinz Liesbrock, der lange Jahre das Museum Quadrat in Bottrop leitete. Katharina Lökenhoff, Jahrgang 1969, beschäftigt sich seit 1987 mit der Arbeit von Raimer Jochims, u. a mit einer Forschungsarbeit bei dem Philosophen Prinz Rudolf zur Lippe.

Eine Bildbetrachtung zu den Arbeiten moderiert Katharina Lökenhoff am 24. Mai 2025 um 16 Uhr, die Ausstellung schließt am 22. Juni mit der Finissage, Beginn 16 Uhr. Ausstellungsdauer: 18. Mai bis 22. Juni 2025